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Bunny - Bunny

label
Gesang, Aufwärmspiel, Lebhaft, Wild, Aufmerksamkeit, Timing, Kreis, Anfänger, Stimme
group
5–20 players

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description

How to Play Bunny - Bunny

Bunny-Bunny: Wenn der Rhythmus uns den Takt diktiert

Stell dir vor, du stehst im Kreis und eigentlich ist alles ganz entspannt – bis der „Bunny-Bunny" losgelassen wird. Dieses Spiel ist der absolute Klassiker, um den Kopf auszuschalten und die Gruppe auf Betriebstemperatur zu bringen. Es geht nicht darum, besonders klug zu wirken, sondern darum, im Flow zu bleiben, während es um dich herum immer wilder zugeht.

Worum geht's eigentlich?

Das Ganze ist wie eine Maschine mit drei Zahnrädern, die gleichzeitig ineinandergreifen müssen. Wenn eines hakt, fliegt das gesamte Ding auseinander – und genau das macht den Reiz aus.

  • Der Puls der Gruppe: Alle stampfen oder wippen in einem festen Beat und geben einen tiefen, repetitiven Sound von sich („Hoh, Hoh..."). Das ist das Fundament. Ohne diesen gemeinsamen Herzschlag bricht das Chaos zu früh aus.
  • Der „Hasen"-Impuls: Eine Person schnappt sich den Fokus, macht eine schnelle Doppel-Geste zu den eigenen Augen und schießt diesen Impuls dann direkt auf jemand anderen im Kreis ab.
  • Der Support von der Seite: Jetzt kommt der Clou: Wer links und rechts neben dem „Hasen" steht, darf nicht einfach nur zuschauen. Diese Leute müssen sofort ausrasten – mit vollem Körpereinsatz und dem Ruf „Ruckitucki" feuern sie die Person in der Mitte an.

Warum wir uns dabei verheddern

Am Anfang wirkt das noch logisch, aber sobald das Tempo anzieht, passieren die herrlichsten Fehler. Und genau da wollen wir hin.

  1. Der Tunnelblick: Du bist so konzentriert auf deine Finger, dass du völlig vergisst, dass du Nachbarn hast, die gerade Unterstützung brauchen.
  2. Die Schockstarre: Der Impuls kommt auf dich zu wie ein Tennisball bei 200 km/h. Statt ihn anzunehmen, frierst du kurz ein – und zack, der Rhythmus der gesamten Gruppe stolpert.
  3. Die „Wischi-Waschi"-Geste: Du meinst zwar jemanden gegenüber, aber deine Finger zeigen irgendwo ins Nirgendwo. Ohne glasklaren Augenkontakt weiß niemand, wer als Nächstes dran ist, und die Energie verpufft im Leeren.

Was wir dabei eigentlich lernen (außer albern zu sein)

Hinter dem ganzen Gehoppel steckt echtes Handwerk für die Bühne:

  • Radikale Wachsamkeit: Du musst im hier und jetzt sein. Wer an die Einkaufsliste denkt, wird vom Bunny-Bunny gnadenlos überrollt.
  • Präzision: Eine Geste, die nicht beim Mitspieler ankommt, ist verloren. Das Spiel trainiert dich darin, präzise zu zielen statt zu fuchteln — Augen, Hände und Absicht zeigen alle in dieselbe Richtung.
  • Die Gruppe trägt dich: Du merkst sofort, wie viel leichter es ist, wenn alle denselben Beat im Körper haben. Es entsteht eine kollektive Energie, die einen durch die Szene trägt.

Wenn es knallt, wird's gut

Das Spiel hat ein eingebautes Verfallsdatum. Es wird schneller und schneller, bis die Artikulation versagt, die Arme sich verknoten und das „Ruckitucki" nur noch ein verzweifeltes Lallen ist. Das Schöne daran: Wenn alles zusammenbricht, folgt meistens ein befreiendes Gelächter. Das bricht das Eis, nimmt die Angst vor Fehlern und macht den Kopf frei für das, was danach kommt.

Ein kleiner Rat für den Start: Versucht nicht, von null auf hundert zu gehen. Erst wenn der gemeinsame Beat wie eine Wand steht, holt ihr die Hasen-Gesten und die Action von der Seitenlinie dazu. Wer zu viel will, scheitert am Multitasking, bevor der Spaß überhaupt angefangen hat. Also: Füße im Takt, Augen auf den Partner und ab geht die Post!

Based on "Bunny - Bunny" from improwiki, licensed under CC BY-SA 3.0 DE.

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